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Datum::  20 April 2010
Ort:: Wien
Kategorie::  Film

Max Manus

Max Manus (Aksel Hennie). 
Foto: Erik Aavatsmark / Filmkameratene AS.Max Manus (Aksel Hennie). Foto: Erik Aavatsmark / Filmkameratene AS

Jeder vierte Bürger Norwegens hat den norwegischen Film Max Manus gesehen. Am 18. April ist der Film in Wien zu sehen.

Gunnar Sønsteby (Knut Joner), Kolbein Lauring (Christian Rubeck) und Max Manus (Aksel Hennie). 
Foto: Erik Aavatsmark / Filmkameratene.Gunnar Sønsteby (Knut Joner), Kolbein Lauring (Christian Rubeck) und Max Manus (Aksel Hennie). Foto: Erik Aavatsmark / Filmkameratene
Der Film Max Manus (2008) beruht auf eine wahre Geschichte über den norwegischen Widerstandskämpfer Max Manus (1914-1996). Mit einem Budget von 55 Millionen Kronen (ungefähr 6,8 Millionen Euro) ist Max Manus der teuerste norwegische Film aller Zeiten. Der Film ist der meist gesehene in Norwegen seit 1975, und mehr als 1,2 Millionen Norweger sind in die Kinos geströmt, um die Geschichte von Max Manus zu sehen.

Max Manus war Soldat in der Kompanie Linge, die Teil der freien, norwegischen Streitkräfte in England war. Später war er während des Krieges in Norwegen von 1940 bis 1945 ein sehr aktiver Saboteur in der so genannten "Oslo-Gang". Am 9. April 1940 hat Deutschland Norwegen angegriffen, und an diesem Tag hat Max Manus zum ersten Mal deutsche Soldaten in der norwegischen Hauptstadt Oslo marschieren gesehen. Die norwegische Kapitulation kam zwei Monate später - im Juni - und direkt danach sind viele norwegische Widerstandsgruppen im ganzen Land gegründet worden.

Max Manus war darüber entsetzt, dass sein Land in die Hände von Nazi-Deutschland gefallen war und ist deshalb bald zum Pionier in der Widerstandsbewegung geworden. Unter anderen hat er gemeinsam mit seinen Kumpeln Kolbein Lauring, Gregers Gram und Gunnar Sønsteby, hat er Norwegens erste illegale Zeitung gegründet. Während des Krieges haben Max und seine Freunde auch viele dreiste Sabotageaktionen ausgeführt. Die bekannteste ist die Versenkung des Häftlings- und Truppentransportschiffes Donau im Januar 1945.

Für weitere Informationen über den Film Max Manus, klicken Sie bitte hier.

Wann: 20. April um 19 Uhr 

Wo: Nordische Filmwoche in der Wiener Urania, Uraniastraße 1, 1010 Wien

 


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