Foto: Das Büro des Ministerpräsidenten.Foto: Das Büro des Ministerpräsidenten

Norwegen trägt zum Absichern europäischer Wirtschaft bei

Letzte Aktualisierung: 21.12.2011 // „Norwegen hat heute dem IWF 7 Milliarden Euro angeboten. Es ist eine bilaterale Anleihe, die zur Stabilisierung der europäischen und internationalen Wirtschaft mitwirken soll und damit auch die norwegische Wirtschaft und die norwegischen Arbeitsplätze absichert“, sagt Ministerpräsident Jens Stoltenberg.

Die Anleihe wird teilweise sicherstellen, dass der IWF ausreichende Ausleihekapazitäten hat, um Mitgliedsländern mit Notfinanzierung zu helfen. Das ist ausschlaggebend auch für Länder in Europa.

„Viele der Handelspartner Norwegens sind in einer schwierigen Lage. Wir haben ein starkes Interesse an der internationalen Wirtschaft und finanzielle Stabilität“, sagt Stoltenberg.

Das Angebot Norwegens ist unter der Bedingung, dass es zu einer breiteren internationalen Aktion kommt.

Die Länder in der Eurozone haben am Montag versprochen, Anleihen in einem Wert von €150 Milliarden für die IWF zur Verfügung zu stellen.

Mehrere EU-Länder außerhalb der Eurozone haben ihre Bereitschaft auch schon angemeldet, neue Anleihen anzubieten. Länder außerhalb Europas überlegen zusätzliche Beiträge.

Nach der Bewilligung des norwegischen Parlaments werden die norwegischen Anleihen der allgemeinen Kreditvergabeabteilung des IWF zur Verfügung gestellt. Das Geld wird deshalb für alle Mitgliedsstaaten der IWF verfügbar sein und ist nicht an eine besondere Region oder Gruppe gebunden.


Quelle: Die Botschaft   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print