Norwegen schloss während der Generalkonferenz ein Abkommen mit der IAEA über norwegische Förderung der Sicherheitsmaßnahmen für Kernenergieanlagen. 
Foto: Marian Kristof.Norwegen schloss während der Generalkonferenz ein Abkommen mit der IAEA über norwegische Förderung der Sicherheitsmaßnahmen für Kernenergieanlagen. Foto: Marian Kristof

Generalkonferenz der IAEO 2010

Letzte Aktualisierung: 01.10.2010 // Die Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation hat am 20.-24. September in Wien stattgefunden.

Norwegen war, als Vorschlagssteller bei der Ausarbeitung drei der acht Resolutionen, die genehmigt wurden, beteiligt: Schutz („Security“), Sicherheit („Safety“) und die DPRK-Resolution. Der norwegische Delegationsleiter, Steffen Kongstad, betonte im norwegischen Beitrag unter anderem die Wichtigkeit von der Unterzeichnung und Ratifizierung des Nichtverbreitungsvertrags (Non Proliferation Treaty) aller Länder, um die friedliche Nutzung von Atomenergie  zu fördern und sich für eine Welt frei von Kernwaffen einzusetzen. 

Förderung zu Sicherheitsmaßnahmen

Norwegen unterzeichnete während der Generalkonferenz ein Abkommen mit der IAEO. Laut dessen soll das Land über vier Jahre die IAEO mit 2,5 Millionen Euro unterstützen. Der Beitrag soll im Rahmen der Projekte des Pilotprojekts G-SAN (Global Nuclear Safety Assessment Network) zur Förderung der Sicherheitsmaßnahmen für Kernenergieanlagen in Entwicklungsländern finanzieren. Dabei geht es vor allem um Kompetenzbildung der nuklearen Sicherheitsmaßnahmen in Ländern, die ein Kernenergieprogramm implementieren wollen, zu entwickeln. 

 


Quelle: guro.sandnes@mfa.no   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print

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