Im Forum waren 97 der Mitgliedsstaaten der IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation) vertreten. Der Generaldirektor, Yukiko Amano aus Japan, hatte die ursprüngliche Initiative ergriffen und Norwegen dazu gebeten, das Forum zu leiten. Es gibt schon fünf atomwaffenfreie Zonen in der Welt. Diese haben ihre Erfahrungen im Rahmen des Forums auch vorgestellt.
Der offizielle Titel des Forums auf Englisch lautete „The Forum on the Experience of Possible Relevance to the Creation of a Nuclear-Weapon-Free-Zone in the Middle East“. Es wurde eine offene und tolerante Diskussion zwischen den teilnehmenden Mitgliedsstaaten und dem Podium geführt. Botschafter Petersen zog die Schlussfolgerung, dass der Weg zu einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten lang und schwer ist, nichts desto trotz war er von den konstruktiven Gesprächen während des Forums beeindruckt.
Es zeichnete sich eine breite Unterstützung zur Gründung einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten ab. Das Forum erkannte an, dass es kein universelles Modell für die Gründung einer solchen Zone gibt, dennoch weisen Zonen dieser Art, gewisse gemeinsame Eigenschaften auf.
Die wichtigsten Schlussfolgerungen des Forums waren:
- Die Arbeit für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten muss weitergeführt werden.
- Eine „Declaration of Intention“ könnte ein erster Schritt sein, um den Stillstand aufzubrechen.
- Von jeder Gelegenheit Gebrauch machen, die die internationale Tagesordnung gibt.
- Spezifische und praktische Maßnahmen identifizieren, die Vertrauen schaffen.
Die fünf atomwaffenfreien Zonen sind Lateinamerika/die Karibik, die südliche Region des Pazifiks, Südost-Asien, Afrika und Zentral-Asien.