Zusammenarbeit am Klimaprojekt: Schüler aus Österreich, Norwegen, den Niederlanden, Deutschland, der Türkei und Spanien. . 
Foto: Iris Helene Kopperud.Zusammenarbeit am Klimaprojekt: Schüler aus Österreich, Norwegen, den Niederlanden, Deutschland, der Türkei und Spanien. . Foto: Iris Helene Kopperud

Schüler aus sechs Ländern trafen sich in Schärding

Letzte Aktualisierung: 05.05.2010 // Zusammenarbeit am Klimaprojekt.

Die schöne Barockstadt Schärding in Oberösterreich war diese Woche Treffpunkt für Jungendliche aus Österreich, Norwegen, den Niederlanden, Deutschland, der Türkei und Spanien. Seit zwei Jahren haben die Schüler einiger Gymnasien dieser Länder am Projekt „Global warming, local effects“ zusammengearbeitet. " Dieses Comenius-Projekt wird von der EU finanziert.

"Neben dem Fachwissen über den Klimawandel und die globale Erwärmung, haben wir Freunde aus den anderen Ländern bekommen", sagten die norwegischen und österreichischen Schüler, nachdem sie während der Abschlußveranstaltung in Schärding die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgelegt haben.

Die gesamte Kommunikation erfolgte auf Englisch und so hat das Projekt auch dazu beigetragen, dass die Schüler im Laufe der letzten zwei Jahre ihre Englischkenntnisse verbessern konnten.

 

Schüler der Weiterführenden Schule Høyanger stellten an der Abschlußveranstaltung die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. 
Foto: Iris Helene Kopperud.Schüler der Weiterführenden Schule Høyanger stellten an der Abschlußveranstaltung die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Foto: Iris Helene Kopperud

Das Ziel des Comenius-Projekts ist es, das Wissen über die globale Erwärmung und den Klimawandel zu erhöhen. In Gruppen von fünf bis sechs Schülern haben sie alle die obengenannten Länder besucht und vor jedem Besuch eine Aufgabe über das Klima gestellt bekommen, die sie im Besuchsland vorgelegt haben. Die Themen waren unter anderem biologische Vielfalt, umweltfreundliche Landwirtschaft, Maßnahmen gegen den Klimawandel im Laufe der Geschichte und wie die Medien die Klimafrage behandeln. Die Schüler gingen von Herausforderungen im eigenen Land aus, und legten Vorschläge auf den Tisch, wie diese – sowohl global als auch lokal - gelöst werden können.  
 
Sie wohnten zu Hause bei den Schülern der Besuchsländer und lernten deswegen viel über das Land und die Kultur der anderen.

Der Bürgermeister von Schärding, Vertreter der Landesregierung in Oberöstereich und der Niederländischen und Norwegischen Botschaft waren anwesend und begrüßten die Teilnehmer während der Abschlußveranstaltung des Jugendprojekts "Global warming, local effects".

Quelle: Astrid Versto   |   Anteil in Ihrem Netzwerk   |   print