Norwegischer Silberjubel beim Bocuse d’Or 2017

Norwegens Köche können es einfach: Zum zehnten Mal in der jetzt 30-jährigen Geschichte des Bocuse d’Or-Kochwettbewerbs steht mit Christopher William Davidsen ein Norweger auf dem Podest.

Die Titelverteidigung wurde nur knapp verpasst: Mit Christopher William Davidsen hat Norwegen Ende Januar beim Bocuse d’Or 2017 im französischen Lyon, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Köche, die Silbermedaille gewonnen. Der Chefkoch des Trondheimer Spitzenrestaurants „Søstrene Karlsen" und seine Assistenten Håvard Werkland und Gunnar Hvarness konnten damit fast an das Ergebnis von 2015 anknüpfen, als Norwegen mit Ørjan Johanessen den Bocuse d’Or für sich entscheiden konnte.

Der 32-jährige Christopher William Davidsen und sein Team überzeugten die hochkarätige Jury im fünfeinhalbstündigen Finale mit ihrer innovativen Interpretation der Menüvorgaben „Bressehuhn mit Schellfisch und zwei Beilagen" und „Vegetarisches Gericht mit besonderer Würdigung des Gemüses". Gewinner des diesjährigen Bocuse d’Or-Wettbewerbs waren zum ersten Mal überhaupt die USA, ebenso überraschend ging der dritte Platz an Island.

Der Bocuse d’Or wurde 1987 vom französischen Starkoch Paul Bocuse ins Leben gerufen. Nach Frankreich mit sieben Goldmedaillen gehört Norwegen mit fünf Siegen zu den erfolgreichsten Kochnationen des Wettbewerbs. Norwegische „Goldköche" waren Bent Stiansen (1993), Terje Ness (1999), Charles Tjessem (2003), Geir Skeie (2009) und Ørjan Johanessen (2015). Mit insgesamt zehn Podestplätzen in der 30-jährigen Geschichte des alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs gehören norwegische Köche und ihre Teams zu den dauerhaft besten Teilnehmern der Bocuse d’Or-Konkurrenz.

Information:
Aufgrund des schwachen Kronenkurses ist Norwegen für Urlauber aus dem Euro-Raum seit zwei Jahren um rund zwanzig Prozent günstiger geworden.

 

Weitere Informationen:

www.bocusedor.com
Das kulinarische Norwegen: www.visitnorway.com


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