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Der Film Nord - die sanfte Therapie des Skurrilen

01.03.2010 // Jomar, Anfang 30, untersetzt und vollbärtig, ist Wärter einer Skilift-Anlage. Die Wärme in seinem hauptsächlich von Kälte geprägten Leben liefern ihm Flachmänner mit Hochprozentigem – und bis vor kurzem auch die Liebe zu seiner Ex-Freundin. Doch diese ist mit einem Anderen durchgebrannt, so dass Jomar nichts übrig zu bleiben scheint, als sich der durch den Liebeskummer ausgelösten Krise hinzugeben. Doch inzwischen hat die Dame auch dem Neuen den Laufpass gegeben und ist mit ihrem kleinen Sohn in den Norden gezogen. Jomar erfährt das Unglaubliche: dass er selbst der Vater des Kindes ist. Da gibt’s nur eines: Skilift Skilift sein lassen, Schneemobil starten und ab durchs verschneite Fjäll nordwärts, nach Lappland!

 „Nord – North“ erzählt seine Geschichte liebenswert melancholisch mit goldrichtig besetzten Darstellern, grandios gefilmten Landschaftspanoramen, die zu Seelenlandschaften werden, und immer wieder neuen herrlich schräg-skurrilen Einfällen. Bei der Berlinale 2009 wurde dies mit dem Preis der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalistenvereinigung FIPRESCI und dem Europa Cinema Label honoriert.

„Nord – North“,
Norwegen 2008  | 78 Min. | 35mm | Cinemascope | OmU
Regie: Rune Denstad Langlo,
Buch: Erlend Loe, Kamera: Philip Øgaard, Schnitt: Zaklina Stojcevska. Mit: Anders Baasmo Christiansen, Kyrre Hellum, Marte Aunemo, Mads Sjøgård Pettersen, Lars Olsen u.a.


Ab Februar 2010 ist der Film im Kino zu sehen.


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